Informationen

Impfzentrum Oberschwaben

Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir aktuell folgende Impfstoffe verwenden:
– Impfstoff Spikevax® (Moderna)
– Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax
– für 18 – 30 Jährige den Impfstoff Comirnaty® (BioNTech / Pfizer)
– für Kinder ab 5 Jahren den Impfstoff Comirnaty® (BioNTech / Pfizer)

Bitte prüfen Sie vorab selbst, ob für Sie eine Auffrischungsimpfung in Frage kommt.
Hierfür gilt altersunabhängig:

Erstimpfung mit Johnson&Johnson: Auffrischungsimpfung nach mind. 4 Wochen

Erstimpfung mit Comirnaty® von BioNTech / Pfizer: Zweitimpfung nach mind. 3 Wochen

Erstimpfung mit Spikevax® von Moderna: Zweitimpfung nach mind. 4 Wochen

Auffrischungsimpfung (egal welcher bisherige Impfstoff): Auffrischungsimpfung nach mind. 3 Monaten

Wir impfen ab sofort auch den Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax.

Kinder-Impfaktion
jeden Samstag von 13:00 – 16:00 Uhr
Kinderärzte impfen Kinder ab 5 Jahren mit dem Impfstoff Comirnaty® (BioNTech / Pfizer)

Impfzentrum Oberschwaben 14 Nothelfer Covid-19 / Corona-Impfung Ravensburg Weingarten Oberschwaben

Kontakt

Impfzentrum Oberschwaben
Ravensburger Straße 39
88250 Weingarten

Öffnungszeiten

Täglich:                 13:00 – 16:00 Uhr

(Mo. – So.)

Häufige Fragen zur COVID-19 Impfung

Seit dem 7. Juni 2021 können alle erwachsenen Personen unabhängig von Alter, Vorerkrankungen und Beruf ohne weitere Voraussetzungen einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren oder ohne vorherige Terminvereinbarung zur Impfung vorbeikommen.

Entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Baden-Württemberg in den Impfzentren und Arztpraxen geimpft werden. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt.

Die Impf-Ärzte, etwa in den Impfzentren, sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung. Seit dem 10. September 2021 gibt es zudem eine Empfehlung der STIKO für Schwangere und Stillende.

Baden-Württemberg empfiehlt allen Personen eine Auffrischimpfung, deren Zweitimpfung länger als sechs Monate zurückliegt. Ab sofort empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung.

Es wird jedoch bekräftigt, folgenden Personengruppen prioritär eine Auffrischimpfung anzubieten: Personen mit Immundefizienz, also einer Immunschwäche, Personen im Alter von ≥ 70 Jahren, Bewohner*Innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.

Allen Personen, die eine Impfung des Herstellers Johnson & Johnson erhalten haben, wird zur Optimierung der Grundimmunisierung nach der vierten Woche nach verabreichter Impfung eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Imfpstoff angeboten.

In der Regel ist eine Einwilligungsfähigkeit in einen medizinischen Eingriff – im speziellen Fall beispielsweise eine Impfung – ab einem Alter von 16 Jahren gegeben. Das heißt, dass Jugendliche ab einem Alter von 16 Jahren in der Regel hinsichtlich einer Impfung selbst entscheiden und in diese einwilligen können. Voraussetzung ist eine Aufklärung über die Behandlung und ihre Risiken. Eine Impfung ist eine Routinemaßnahme des medizinischen Alltags, sodass eine Einwilligungsfähigkeit im speziellen Einzelfall auch schon früher als mit 16 Jahren, in der Regel aber nicht vor Vollendung des 14. Lebensjahres, vorliegen kann. Die Frage der Einwilligungsfähigkeit unterliegt einer individuellen Prüfung durch den Arzt. Für den Fall, dass keine Einwilligungsfähigkeit vorliegt, ist eine Einwilligung der bzw. des Personensorgeberechtigten notwendig.

Bitte bringen Sie zur Impfung Ihren Impfpass und ein Ausweisdokument, beispielsweise Ihren Personalausweis, mit.

Bei dem Impfstoff von Moderna sind zwei Impfungen notwendig, um sicherzugehen, dass eine möglichst vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird.
Ja, es findet eine ausführliche Beratung und Anamnese statt. Ebenfalls können Sie im Gespräch Ihre offenen Fragen besprechen.
Die Impfaufklärung und Impfung erfolgt ausschließlich durch Ärztinnen und Ärzte.
Auch Menschen, die keine Krankenversicherung haben, können sich kostenlos impfen lassen. Bitte bringen Sie zur Impfung ein Ausweis oder ein anderes offizielles Dokument mit, aus dem das Geburtsdatum hervorgeht.
Bei einem fiebrigen Infekt (über 38,5°C) sollte auf eine Impfung verzichtet werden. Zudem sind die zulassungsrelevanten und empfohlenen Altersgrenzen zu beachten. Bis auf die Impfstoffe von BioNTech und Moderna sind derzeit alle anderen in der EU verwendeten Vakzine erst ab 18 Jahren zugelassen. Auch bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil ist das Risiko erhöht. Sogenannte Kontraindikationen für eine Impfung und Allergien sollten Sie dem/der Ärztin bzw. Arzt beim Aufklärungsgespräch im Impfzentrum vor der Impfung mitteilen.
Aufgrund der Immunität nach durchgemachter SARS-CoV-2 Infektion reicht bei immungesunden Personen eine Impfdosis aus, da sich dadurch bereits hohe Werte für Antikörper erzielen lassen, die durch eine zweite Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert würden. Ob und wann später eine zweite oder weitere COVID-19-Auffrischimpfungen notwendig ist, lässt sich gegenwärtig noch nicht abschließend sagen. Die einmalige Impfung Genesener ist nun unter bestimmten Voraussetzungen auch bereits 4 Wochen nach der zugrundeliegenden SARS-CoV-2-Infektion (statt bisher grundsätzlich 6 Monate) möglich. Die Gabe der einmaligen Impfstoffdosis ist bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich, wenn zum Beispiel eine Exposition gegenüber künftig auftretenden Virusvarianten gegeben ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz mehr vermittelt. Nach gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die Impfung daher bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.
Bei einer bekannten und akuten Infektion sollten Sie sich in Quarantäne begeben und zunächst auf eine Impfung verzichten. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine möglicherweise versteckte akute Infektion allerdings nicht negativ beeinflusst. Wenn Sie eine Quarantäneanordnung bekommen haben oder nach der Corona-Verordnung Absonderung in Isolation oder Quarantäne sein müssen, dürfen Sie auf keinen Fall ein Impfzentrum aufsuchen. Die Impfung ist kein Grund, die Quarantäne/Isolation zu unterbrechen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen noch ungeimpften Schwangeren ab dem 2. Trimenon und ungeimpften Stillenden die Impfung gegen COVID-19 mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von 3 bis 6 (Comirnaty) bzw. 4 bis 6 Wochen (Spikevax). Wenn die Schwangerschaft nach bereits erfolgter Erstimpfung festgestellt wurde, sollte die Zweitimpfung erst ab dem 2. Trimenon durchgeführt werden. Wie das Epidemiologische Bulletin 38/2021 des Robert Koch-Instituts (PDF) ausführt, erzeugt die Impfung in gleichem Maße bei Schwangeren wie bei Nicht-Schwangeren eine sehr gute Schutzwirkung vor Infektion und schweren COVID-19-Verläufen. Vorliegende Daten zur Sicherheit zeigen kein gehäuftes Auftreten von schweren unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) während der Schwangerschaft oder ein erhöhtes Risiko für schwere UAW während der Stillzeit für Mutter und Kind.
Ja, in einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie nach der Impfung zur Sicherheit noch 15 bis 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung. Planen Sie also entsprechend Zeit beim Impftermin ein. Im seltenen Fall einer allergischen Reaktion auf en Impfstoff kann diese direkt vor Ort behandelt werden.
Wie bei jeder Impfung, können auch nach der Corona-Schutzimpfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen können in der Regel kurz nach der Impfung oder auch nach wenigen Tagen auftreten. Falls im Nachgang der Impfung gesundheitliche Probleme auftreten, sollte man sich umgehend an den/die Hausärztin/Hausarzt sowie in dringenden Fällen oder außerhalb der Öffnungszeiten an den ärztlichen Notdienst oder den Rettungsdienst unter 112 wenden. Nebenwirkungen können von der Person selbst oder über den Hausarzt beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden. Bei schwereren Nebenwirkungen oder Verdacht auf eine Impfkomplikation besteht zudem eine Meldepflicht des behandelnden Arztes an das zuständige Gesundheitsamt. Dies dient der Überwachung und Sicherheit der verwendeten Impfstoffe.
Tritt nach Verabreichung der ersten Impfstoffdosis eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion auf, sollte nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis ebenfalls frühestens sechs Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung erwogen werden.
Geimpfte und genesene Personen sind von der in zahlreichen Bereichen geltenden Testpflicht befreit. Zudem sind geimpfte und genesene Personen von den meisten Beschränkungen in der Warn- und Alarmstufe befreit. Als abgeschlossene Impfung gilt jede mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gemäß der empfohlenen Impfserie vorgenommene Impfung gegen die COVID-19-Krankheit. Bei Impfstoffen, die mehr als eine Impfdosis benötigen, gilt die Impfung für Personen, die mit mindestens einer Impfdosis geimpft sind, als abgeschlossen, sofern diese Personen bereits selbst positiv getestet waren und sie über einen Nachweis über eine durch PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen. Darüber hinaus gilt eine Impfung als gemäß der empfohlenen Impfserie abgeschlossen, wenn eine Abweichung durch die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (RKI) anerkannt wird. Als geimpfte Personen gelten alle Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mittels Impfdokumentation vorweisen können. Personen, die aufgrund einer Coronainfektion, zum vollen Impfschutz nur eine Impfdosis benötigen, gelten bereits sofort nach Empfang der Einzelimpfdosis als geimpfte Person.

Als genesene Personen gelten alle, die bereits selbst positiv getestet waren, sofern sie über einen Nachweis über eine durch PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen und keiner darauf beruhenden Absonderungspflicht mehr unterliegen. Die nachgewiesene Infektion darf höchstens sechs Monate zurückliegen.

Folgende Personen haben im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2:

Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind.
Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben.
Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in einer medizinischen Einrichtung/Unternehmen gepflegt oder betreut werden oder tätig sind.
Personen, die im Auftrag einer solchen medizinischen Einrichtung/Unternehmen im Ausland tätig sind.
Deutsche, die im Ausland ihren Wohnsitz haben (Expats), können sich in Deutschland impfen lassen, wenn Sie in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind.

  • Erstimpfung mit Johnson&Johnson: Auffrischungsimpfung nach mind. 4 Wochen
  • Erstimpfung mit Comirnaty® von Biontech: Zweitimpfung nach mind. 3 Wochen
  • Erstimpfung mit Spikevax® von Moderna: Zweitimpfung nach mind. 4 Wochen
  • Auffrischungsimpfung (egal welcher bisherige Impfstoff): Auffrischungsimpfung nach mind. 3 Monaten

Quelle: www.baden-wuerttemberg.de
Stand 07.11.2021

Informationen zum mRNA-Impfstoff Moderna

  • Name: Spikevax (COVID-19 Vaccine Moderna®)
  • Zulassungsinhaber: MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L
  • Impfstofftyp & Wirkweise: genbasierter Impfstoff auf Basis von messenger-RNA (kurz: mRNA), die einen Bauplan für ein Merkmal des Coronavirus in die Zellen einschleust, damit der Körper gezielt Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus bilden kann.
  • Wirksamkeit: nach beiden Impfungen besteht eine Wirksamkeit von rund 95%.
  • Typische Impfreaktionen: Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen oder grippeähnliche Symptome.
  • Verabreichung: per Spritze in den Oberarmmuskel (intramuskulär)
  • Empfohlenes Impfschema: zwei Dosen im Abstand von vier bis sechs Wochen


Wie wirkt der Impfstoff von Moderna?

Impfstoffe wie Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna enthalten Genabschnitte des SARS-CoV-2-Virus in Form von messenger-RNA (messenger-Ribonukleinsäure, kurz mRNA). Diese wird auch als Boten-RNA bezeichnet. Sie enthält quasi einen Bauplan für ein Merkmal des Coronavirus: das sogenannte Spike-Protein. Durch die Impfung gelangt dieser Bauplan über kleinste Fettpartikel (mRNA-Lipidnanopartikel) in die Körperzellen. Studien haben gezeigt, dass diese Partikel nicht zellschädigend sind und keine Gefahr von ihnen für den menschlichen Körper ausgeht.

Ausgehend von dieser „Bauvorlage“ (der mRNA) stellen die Körperzellen nach der Impfung Proteine her, die dann das Immunsystem zu einer gezielten Antikörperbildung gegen SARS-CoV-2 und einer zellulären Abwehr gegen SARS-CoV-2-infizierte Zellen anregen und so eine Immunreaktion erzeugen. Diese Proteine werden als Antigene bezeichnet. Gut zu wissen: Die Boten-RNA wird nach kurzer Zeit wieder vom Körper abgebaut. Sie wird nicht in menschliche DNA umgebaut und hat keinen Einfluss auf das menschliche Erbgut. Nach dem Abbau der mRNA findet keine weitere Produktion des Antigens statt.

mRNA-basierte Impfstoffe haben zudem den Vorteil, dass eine große Anzahl an Impfdosen innerhalb weniger Wochen hergestellt werden kann. Außerdem können die Hersteller von mRNA-Impfstoffen aufgrund der bausteinartigen Struktur der Impfstoffe schnell auf Varianten des Coronavirus, umgangssprachlich auch Mutationen genannt, reagieren und die Impfstoffe dahingehend anpassen.

Quelle: www.zusammengegencorona.de
Stand 07.11.2021

Informationen zum mRNA-Impfstoff Biontech

Den mRNA-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit dem 19. August 2021 für alle Personen ab 12 Jahren, das heißt auch für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Seit dem 17. September 2021 empfiehlt die STIKO die Corona-Schutzimpfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer generell auch für Schwangere und Stillende: Nach einer systemischen Aufarbeitung neu verfügbarer Daten zum Risiko von schweren COVID-19-Verläufen in der Schwangerschaft sowie zur Effektivität und Sicherheit der Impfung bei Schwangeren und Stillenden bewertete die STIKO die COVID-19-Impfung für Schwangere und Stillende als sicher und wirksam.

Können verschiedene mRNA-Impfstoffe kombiniert werden?

Hier ist zwischen Grundimmunisierung einerseits und Auffrischungsimpfung andererseits zu unterscheiden.
Für die Grundimmunisierung gilt: Die Impfserie sollte mit demselben Impfstoff abgeschlossen werden, mit dem sie begonnen wurde.

Für Booster-Impfungen gilt: Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde – mRNA- oder Vektorimpfstoff –, soll für die Auffrischungsimpfung ein mRNA-Impfstoff verabreicht werden: Comirnaty® von BioNTech/Pfizer oder Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna. Bei mRNA-Impfstoffen soll möglichst der Impfstoff verwendet werden, der bei der Grundimmunisierung genutzt wurde. Wenn dieser nicht verfügbar ist, kann auch ohne weiteres der jeweils andere mRNA-Impfstoff eingesetzt werden.

Quelle: www.zusammengegencorona.de
Stand 20.01.2022

Informationen zum Impfstoff Novavax

Der Impfstoff Nuvaxovid (auch: NVX-CoV2373) ist ein so genannter Proteinimpfstoff. Er enthält Coronavirus-ähnliche Partikel mit dem Corona-Eiweiß „Spike-Protein“. Durch die Impfung wird das Immunsystem angeregt, Abwehrstoffe (Antikörper und T-Zellen) gegen SARS-CoV-2 zu bilden.

Durch die Impfung entstehen im Körper keine Coronaviren. Die im Impfstoff enthaltenen Eiweiß-Partikel können sich nicht vermehren

Für wen ist Nuvaxovid (Novavax) zugelassen?
Die EU-Kommission hat den Impfstoff Nuvaxovid am 20. Dezember 2021 in der europäischen Union für Erwachsene ab 18 Jahren zugelassen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den Impfstoff allen Personen ab 18 Jahren für die Grundimmunisierung.
Er ist bislang nicht für eine Booster-Impfung zugelassen.

Nuvaxovid wird in die Muskulatur eines Oberarms gespritzt.
Es sind insgesamt zwei Spritzen erforderlich: Die zweite Impfdosis wurde in der Zulassungsstudie drei Wochen nach der ersten gegeben.

Quelle: https://www.gesundheitsinformation.de/der-impfstoff-nuvaxovid-novavax-zur-impfung-gegen-corona.html
Stand: 21.03.2022



Wie unterscheiden sich die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna voneinander?

Die Impfstoffe Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna sind in den meisten Punkten – zum Beispiel hinsichtlich Wirksamkeit oder Impfreaktionen – beinahe identisch. Sie unterscheiden sich aber beispielsweise hinsichtlich ihrer Lagerung voneinander: Comirnaty® kann bis zu neun Monate bei -90 °C bis -60 °C gelagert werden. Daraufhin hält er sich unverdünnt im Kühlschrank bei 2°C bis 8 °C maximal weitere 31 Tage inklusive der Zeit zum Auftauen und für den Transport. Der Impfstoff von Moderna wird hingegen bei -25 °C bis -15 °C gelagert und kann unter diesen Bedingungen ungeöffnet sieben Monate halten. Die Lagerung im Kühlschrank kann daraufhin ungeöffnet für 31 Tage erfolgen. 12 Stunden davon können zum Transport verwendet werden.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Altersgruppe, für die die mRNA-Impfstoffe von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden. Seit dem 19. August 2021 gilt für Comirnaty® von BioNTech/Pfizer eine allgemeine Impfempfehlung für Personen ab 12 Jahren als auch für Schwangere (ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel). Diese galt zunächst auch für Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna. Am 18. November 2021 hat die STIKO diese Empfehlung allerdings eingeschränkt: Künftig sollen nur noch Personen ab 30 Jahren mit dem Impfstoff von Moderna geimpft werden. Auch Schwangere sollen vorsorglich nur noch Impfungen mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer erhalten. Laut STIKO ist dies eine vorsorgliche Maßnahme, da verschiedene Daten darauf hinweisen, dass das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach der Impfung mit Spikevax® bei Jüngeren höher ist als nach der Impfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer . Wichtig ist dabei, dass der Impfstoff Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna im Übrigen für Personen ab 30 Jahren ein wichtiges, sicheres und wirksames Element der Impfkampagne bleibt, insbesondere auch für die notwendigen Auffrischungsimpfungen.

Quelle: www.infektionsschutz.de
Stand 20.01.2022

Downloads

PDF-Download
Einwilligungserklärung zur Schutzimpung gegen COVID-19
RKI Stand 18.11.2021

PDF Download
Auflärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19
RKI Stand 30.11.2021